Pfingsten – Bimbach? Nicht immer!

15 Jahre lang war die Rhön unser Pfingstziel! Der Rhön-Marathon gehörte wie selbstverständlich zum Jahreslauf. Dieses Jahr ist alles anders. Deshalb habe ich mich heute Morgen aufgerafft und mich zur einer Pfingstsonntag-Rhönmarathon-Gedächtnistour auf das Rennrad geschwungen und mich – wie immer – auf meine Hausstrecke Richtung Nordosten begeben. Und die Bedingungen, ein wenig Marathon-Feeling zu bekommen, waren gut, denn statt der Berge blies ein steifer, kühler Nordostwind mir stracks ins Gesicht. Also, die Berge der Ebene stellten sich mir entgegen.
Aber dann das abrupte Ende! Nach 15 km in einer der kurzen, steilen Abfahrten fühlte ich mich schlagartig platt. Die meiste Luft war kurzfristig aus dem hinteren Laufrad gewichen. Dabei hatte ich nichts wahrgenommen, was dieses Entweichen erklärte. Aber solcherart Erkenntnisse ändern die Situation nicht. Da ich nur einen Schlauch dabei hatte und kein Flickzeug, da ich außerdem die Ursache nicht identifizieren konnte, beschloss ich – nach dem Schlauchwechsel – mich auf den Rückweg zu begeben. Nach einer guten Stunde Ausfahrt war ich also wieder zuhause. Nicht gerade ein Marathon!
Die Analyse: typischer Snake-bite!
Da fällt mir ein, dass ich vor zwei oder drei Jahren während der Abfahrt von der Wasserkuppe ebenfalls einen Plattfuß hatte – der sich, wie sich herausstellte, allerdings auf eine völlig ramponierte Decke zurückzuführen war. Aber das ist eine andere Geschichte.

Karl-Walter